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	<title>Kommentare zu: Wer oder was steht für mich an höchster Stelle? &#8211; 29. Sonntag im Jahreskreis A</title>
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	<description>Frauen predigen zu den Bibeltexten der Sonn- und Feiertage www.kath-frauenpredigten.net</description>
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		<title>Von: IWe</title>
		<link>http://www.kath-frauenpredigten.net/?p=648#comment-867</link>
		<dc:creator><![CDATA[IWe]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 01 Nov 2011 10:39:51 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[@Volker - ja, nur diese Normalität wird gern von Christen ausgeblendet und so getan, als ob diese Aussage
1. von Jesus selbst stammt im Sinn eines originären Jesuswortes und
2. er sich dadurch vom Judentum unterscheidet.

Die Möglichkeit der Scheidung sehe ich als positiv und nicht als negativ an. Die Versorgung der Scheidung nach der Ehe ist für eine jüdische Frau im Ehevertrag geregelt. Und dass in einem patriarchalen Umfeld das Scheidungs&lt;b&gt;dokument&lt;/b&gt; nur vom Mann ausgestellt werden kann, heißt nicht, daß es für Frauen keine Möglichkeiten gab, eine Scheidung herbeizuführen. Bei einer sehr übersichtlichen Gesellschaft gibt es da Möglichkeiten der sozialen Kontrolle, die das dann ermöglichen. Übrigens hatten schon - in dieser Zeit - jüdische Frauen das Recht auf sexuelle Befriedigung, und wenn der Mann dies nicht tat, war dies ein Scheidungsgrund.

Ich finde nicht, daß eine schlechte Ehe schutzwürdig ist. Es ist schlimm, wenn Frauen in Gewaltbeziehungen bleiben müssen, weil Scheidung nicht in Frage kommt.]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@Volker &#8211; ja, nur diese Normalität wird gern von Christen ausgeblendet und so getan, als ob diese Aussage<br />
1. von Jesus selbst stammt im Sinn eines originären Jesuswortes und<br />
2. er sich dadurch vom Judentum unterscheidet.</p>
<p>Die Möglichkeit der Scheidung sehe ich als positiv und nicht als negativ an. Die Versorgung der Scheidung nach der Ehe ist für eine jüdische Frau im Ehevertrag geregelt. Und dass in einem patriarchalen Umfeld das Scheidungs<b>dokument</b> nur vom Mann ausgestellt werden kann, heißt nicht, daß es für Frauen keine Möglichkeiten gab, eine Scheidung herbeizuführen. Bei einer sehr übersichtlichen Gesellschaft gibt es da Möglichkeiten der sozialen Kontrolle, die das dann ermöglichen. Übrigens hatten schon &#8211; in dieser Zeit &#8211; jüdische Frauen das Recht auf sexuelle Befriedigung, und wenn der Mann dies nicht tat, war dies ein Scheidungsgrund.</p>
<p>Ich finde nicht, daß eine schlechte Ehe schutzwürdig ist. Es ist schlimm, wenn Frauen in Gewaltbeziehungen bleiben müssen, weil Scheidung nicht in Frage kommt.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Birgit Droesser</title>
		<link>http://www.kath-frauenpredigten.net/?p=648#comment-865</link>
		<dc:creator><![CDATA[Birgit Droesser]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 23 Oct 2011 21:19:33 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Die Autorin hat auf Ihren Vorwurf geantwortet. Auch ihr Kommentar fiel versehentlich der Löschaktion zum Opfer.]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Die Autorin hat auf Ihren Vorwurf geantwortet. Auch ihr Kommentar fiel versehentlich der Löschaktion zum Opfer.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Volker</title>
		<link>http://www.kath-frauenpredigten.net/?p=648#comment-864</link>
		<dc:creator><![CDATA[Volker]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 23 Oct 2011 17:19:10 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[@IWe  Dass es schon Vorläufer für Teile der Botschaft Jesu gab, ist nur normal, bedeutet aber was? Er ist Jude und gerät mit bestimmten jüdischen Gruppen bzw. Menschen in Konflikt. Scheinbar auch wegen seiner Gesetzes- und Tempelkritik. Dass er sich über das mosaische Ehescheidungsgesetz hinweg setzt, zeigt in meinen Augen, dass er sich mitunter für den Schutz der Frauen einsetzt, denn das Ausstellen der Scheidungsurkunde stand nur dem Mann zu.  Mit der realistischen Sicht des Judentums gebe ich Ihnen aber Recht, bei dem Judenchristen Matthäus kann man wunderbar verfolgen, wie ihm das radikale Ehescheidungsverbot des Herrn Probleme macht, er fügt die Unzuchtsklausel ein (Mt 5,32). Jesus war halt ein Radikaler ;-)]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@IWe  Dass es schon Vorläufer für Teile der Botschaft Jesu gab, ist nur normal, bedeutet aber was? Er ist Jude und gerät mit bestimmten jüdischen Gruppen bzw. Menschen in Konflikt. Scheinbar auch wegen seiner Gesetzes- und Tempelkritik. Dass er sich über das mosaische Ehescheidungsgesetz hinweg setzt, zeigt in meinen Augen, dass er sich mitunter für den Schutz der Frauen einsetzt, denn das Ausstellen der Scheidungsurkunde stand nur dem Mann zu.  Mit der realistischen Sicht des Judentums gebe ich Ihnen aber Recht, bei dem Judenchristen Matthäus kann man wunderbar verfolgen, wie ihm das radikale Ehescheidungsverbot des Herrn Probleme macht, er fügt die Unzuchtsklausel ein (Mt 5,32). Jesus war halt ein Radikaler 😉</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: admin</title>
		<link>http://www.kath-frauenpredigten.net/?p=648#comment-863</link>
		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 22 Oct 2011 10:03:00 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Es tut uns sehr Leid. Wir haben zur Zeit mit sehr vielen Spam-Kommentaren zu kämpfen. Leider wurde ihr Beitrag versehentlich mitgelöscht. Wir bitten das zu entschuldigen.]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Es tut uns sehr Leid. Wir haben zur Zeit mit sehr vielen Spam-Kommentaren zu kämpfen. Leider wurde ihr Beitrag versehentlich mitgelöscht. Wir bitten das zu entschuldigen.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: IWe</title>
		<link>http://www.kath-frauenpredigten.net/?p=648#comment-861</link>
		<dc:creator><![CDATA[IWe]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 21 Oct 2011 15:34:19 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.kath-frauenpredigten.de/?p=648#comment-861</guid>
		<description><![CDATA[@Volker
in meinem gelöschten Beitrag war die Rede davon, daß ich die Idee zu einer Predigtseite von Frauen gut finde, mir aber die liberale-katholisch-feministische Variante des christlichen Antijudaismus wie sie in obiger Predigt zum Ausdrck kommt - nicht gefällt. Offensichtlich sind solche Äußerungen unerwünscht und ein Austausch darüber nicht oportun. Sonst wäre nicht - kommentarlos - gelöscht worden.

Dass nun Jesus Gebote im Hinblick auf Schabbat, rituelle Reinheit oder Scheidung relativiert haben soll, kann ich nicht nachvollziehen.

Das Jesuszitat, der Schabbat ist für den Menschen da und nicht der Mensch für den Schabbat ist kein orginales Jesuswort, sondern ein Zitat eines pharisäischen Gelehrten, der eine Generation vor Jesus gelebt hat.

Das Judentum hatte immer die sehr realistische Sicht, dass eine Ehe scheitern kann.  Wenn ich nun sehe, daß in der katholischen Kirche geschiedenen Wiederverheirateten die Teilnahme an der Kommunion verweigert wird bzw. diese ihren Arbeitsplatz in katholischen Institutionen verlieren können, dann stellt sich die Frage, wer hier Scheidungsgesetze verschärft. Ich kenne keine/n Rabbiner/in oder in einer jüdischen Institution arbeitenden Menschen, der durch eine Scheidung den Arbeitsplatz verloren hat.]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@Volker<br />
in meinem gelöschten Beitrag war die Rede davon, daß ich die Idee zu einer Predigtseite von Frauen gut finde, mir aber die liberale-katholisch-feministische Variante des christlichen Antijudaismus wie sie in obiger Predigt zum Ausdrck kommt &#8211; nicht gefällt. Offensichtlich sind solche Äußerungen unerwünscht und ein Austausch darüber nicht oportun. Sonst wäre nicht &#8211; kommentarlos &#8211; gelöscht worden.</p>
<p>Dass nun Jesus Gebote im Hinblick auf Schabbat, rituelle Reinheit oder Scheidung relativiert haben soll, kann ich nicht nachvollziehen.</p>
<p>Das Jesuszitat, der Schabbat ist für den Menschen da und nicht der Mensch für den Schabbat ist kein orginales Jesuswort, sondern ein Zitat eines pharisäischen Gelehrten, der eine Generation vor Jesus gelebt hat.</p>
<p>Das Judentum hatte immer die sehr realistische Sicht, dass eine Ehe scheitern kann.  Wenn ich nun sehe, daß in der katholischen Kirche geschiedenen Wiederverheirateten die Teilnahme an der Kommunion verweigert wird bzw. diese ihren Arbeitsplatz in katholischen Institutionen verlieren können, dann stellt sich die Frage, wer hier Scheidungsgesetze verschärft. Ich kenne keine/n Rabbiner/in oder in einer jüdischen Institution arbeitenden Menschen, der durch eine Scheidung den Arbeitsplatz verloren hat.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Volker</title>
		<link>http://www.kath-frauenpredigten.net/?p=648#comment-228</link>
		<dc:creator><![CDATA[Volker]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 18 Oct 2011 07:07:49 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.kath-frauenpredigten.de/?p=648#comment-228</guid>
		<description><![CDATA[@IWE Sie haben völlig Recht, wenn Sie sich gegen pauschale Kritik am Pharisäertum zur Zeit Jesu wehren. Jesus wehrt sich in konkreten Situationen gegen einzelne Menschen, die man nicht für welche Gruppen auch immer vereinnahmen darf. Nun kommt man aber bei Jesus an einigen Besonderheiten nicht vorbei, die letztendlich auch zu seinem gewaltsamen Tod führen, für den natürlich wiederum nur einzelne historische Personen verantwortlich gemacht werden können. So scharrt er einen Kreis von 12 Jüngern um sich, die wohl als Symbol für die 12 Stämme, also für ganz Israel stehen. Auffällig dabei, er selbst stellt sich darüber, ordnet sich nicht ein. Dann kommt er aus der Schule Johannes des Täufers, der zur Umkehr aufruft und die Abrahamskindschaft als Erlösungskriterium relativiert (Lk 3,8). Auf dieser Linie ist wohl auch Jesus, wenn er sich gegen die Tempel-Aristokratie stellt, wenn er jüdische Gesetze relativiert (Sabbatgesetz, Reinheitsgesetze, Ehescheidungsgesetz etc.). Selbst beim ersten Märtyrer, Stephanus, wird diese Lehre deutlich, wenn man ihm vorwirft gegen Gott, Mose und den Tempel zu agieren (Apg 6,11ff). Und schließlich ist es Paulus, der diese Linie fortführt, indem er dem Gesetz die rettende Kraft abspricht (Gal 3,11). Jesus war ein Jude, der den Blick für das Wesentliche des jüdischen Glaubens eröffnen wollte, den Gottesglauben. In seiner Predigt und in seinem Handeln demonstriert er das Reich-Gottes, in dem es Heil und Vergebung für alle Sünder gibt, die glauben.]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@IWE Sie haben völlig Recht, wenn Sie sich gegen pauschale Kritik am Pharisäertum zur Zeit Jesu wehren. Jesus wehrt sich in konkreten Situationen gegen einzelne Menschen, die man nicht für welche Gruppen auch immer vereinnahmen darf. Nun kommt man aber bei Jesus an einigen Besonderheiten nicht vorbei, die letztendlich auch zu seinem gewaltsamen Tod führen, für den natürlich wiederum nur einzelne historische Personen verantwortlich gemacht werden können. So scharrt er einen Kreis von 12 Jüngern um sich, die wohl als Symbol für die 12 Stämme, also für ganz Israel stehen. Auffällig dabei, er selbst stellt sich darüber, ordnet sich nicht ein. Dann kommt er aus der Schule Johannes des Täufers, der zur Umkehr aufruft und die Abrahamskindschaft als Erlösungskriterium relativiert (Lk 3,8). Auf dieser Linie ist wohl auch Jesus, wenn er sich gegen die Tempel-Aristokratie stellt, wenn er jüdische Gesetze relativiert (Sabbatgesetz, Reinheitsgesetze, Ehescheidungsgesetz etc.). Selbst beim ersten Märtyrer, Stephanus, wird diese Lehre deutlich, wenn man ihm vorwirft gegen Gott, Mose und den Tempel zu agieren (Apg 6,11ff). Und schließlich ist es Paulus, der diese Linie fortführt, indem er dem Gesetz die rettende Kraft abspricht (Gal 3,11). Jesus war ein Jude, der den Blick für das Wesentliche des jüdischen Glaubens eröffnen wollte, den Gottesglauben. In seiner Predigt und in seinem Handeln demonstriert er das Reich-Gottes, in dem es Heil und Vergebung für alle Sünder gibt, die glauben.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Benedikta</title>
		<link>http://www.kath-frauenpredigten.net/?p=648#comment-160</link>
		<dc:creator><![CDATA[Benedikta]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 16 Oct 2011 02:14:37 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.kath-frauenpredigten.de/?p=648#comment-160</guid>
		<description><![CDATA[Danke für die intensive Erinnerung an Teresa von Avila, unsere 1. &quot;Kirchenlehrerin&quot;.
&quot;Inneres Beten ist nichts anderes als Verweilen bei einem Freund&quot; bei Jesus, der uns 
liebt. Daraus zog sie ihre Kraft !]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Danke für die intensive Erinnerung an Teresa von Avila, unsere 1. &#8222;Kirchenlehrerin&#8220;.<br />
&#8222;Inneres Beten ist nichts anderes als Verweilen bei einem Freund&#8220; bei Jesus, der uns<br />
liebt. Daraus zog sie ihre Kraft !</p>
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