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	<title>Kommentare zu: Maria Magdalena ermutigt uns, „trotz allem“ Christus zu bezeugen &#8211; Zum Festtag der Hl. Maria Magdalena am 22. Juli</title>
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	<description>Frauen predigen zu den Bibeltexten der Sonn- und Feiertage www.kath-frauenpredigten.net</description>
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		<title>Von: Annemarie Gindele</title>
		<link>http://www.kath-frauenpredigten.net/?p=3314#comment-1404</link>
		<dc:creator><![CDATA[Annemarie Gindele]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 19 Aug 2014 08:00:42 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Danke für die tolle Predigt, die ganz in meinem Sinne ist. Ich lebe und arbeite in einer Gemeinde St. Maria Magdalena mit einem berühmten Magdalenen-altar aus dem 15. Jahrhundert, wo die genannte &quot;Vermengung&quot; verschiedener &quot;Marienfiguren&quot; sehr deutlich dargestellt ist. Der komplexe Verschmelzungsprozess von verschiedenen Frauengestalten ereignete sich Schritt für Schritt. An seinem Ende stand die Festschreibung der Einheit dieser unterschiedlichen Frauengestalten durch Papst Gregor d. Großen, der im Jahr 591  in seinen Magdalenenhomilien verordnete, dass Maria von Magdala, Maria von Betanien und die salbende Sünderin ein und dieselbe Person seien. Mit dieser Magdalenengestalt vermischte sich zu guter Letzt noch eine weitere: diejenige der Maria von Ägypten, nach der Legende eine ehemalige Prostituierte, die nach ihrer Bekehrung fast vierzig Jahre lang als Büßerin in der Wüste gelebt habe. Als Büßerinnengewand habe sie angeblich nur ihre Haare getragen und sei von Engeln ernährt worden. Diese Elemente finden sich auch in vielen biblischen mittelalterlichen Magdalenendarstellungen, so auch auf unserem berühmten Tiefenbronner Magdalenenaltar. Tatsache ist: Die Legende der Maria von Ägypten wurde einfach ihrer Namensschwester Maria Magdalena übergestülpt. Das Verhängnis nahm seinen Lauf: Nicht mehr Apostolin der Apostel wurde sie  genannt, sondern nur noch verehrt als bekehrte Sünderin, Patronin der gefallenen Mädchen, der Kamm-Macher und Parfümmacher und weitere &quot;anrüchige&quot; Geschichten. Bleibt die Frage, wer aus welchen Gründen Interesse an der Ausformung solcher Marienfiguren hatte, die in stets neuem Gewand durch die Jahrhunderte promenieren. Auch in bin der Meinung, dass es höchste Zeit ist, den Festtag der Hl. Maria Magdalena am 22. Juli als Hochfest zu begehen, ähnlich wie das Hochfest Petrus und Paulus. Das wäre für unsere heutige Zeit ein sehr wichtiges Zeichen.]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Danke für die tolle Predigt, die ganz in meinem Sinne ist. Ich lebe und arbeite in einer Gemeinde St. Maria Magdalena mit einem berühmten Magdalenen-altar aus dem 15. Jahrhundert, wo die genannte &#8222;Vermengung&#8220; verschiedener &#8222;Marienfiguren&#8220; sehr deutlich dargestellt ist. Der komplexe Verschmelzungsprozess von verschiedenen Frauengestalten ereignete sich Schritt für Schritt. An seinem Ende stand die Festschreibung der Einheit dieser unterschiedlichen Frauengestalten durch Papst Gregor d. Großen, der im Jahr 591  in seinen Magdalenenhomilien verordnete, dass Maria von Magdala, Maria von Betanien und die salbende Sünderin ein und dieselbe Person seien. Mit dieser Magdalenengestalt vermischte sich zu guter Letzt noch eine weitere: diejenige der Maria von Ägypten, nach der Legende eine ehemalige Prostituierte, die nach ihrer Bekehrung fast vierzig Jahre lang als Büßerin in der Wüste gelebt habe. Als Büßerinnengewand habe sie angeblich nur ihre Haare getragen und sei von Engeln ernährt worden. Diese Elemente finden sich auch in vielen biblischen mittelalterlichen Magdalenendarstellungen, so auch auf unserem berühmten Tiefenbronner Magdalenenaltar. Tatsache ist: Die Legende der Maria von Ägypten wurde einfach ihrer Namensschwester Maria Magdalena übergestülpt. Das Verhängnis nahm seinen Lauf: Nicht mehr Apostolin der Apostel wurde sie  genannt, sondern nur noch verehrt als bekehrte Sünderin, Patronin der gefallenen Mädchen, der Kamm-Macher und Parfümmacher und weitere &#8222;anrüchige&#8220; Geschichten. Bleibt die Frage, wer aus welchen Gründen Interesse an der Ausformung solcher Marienfiguren hatte, die in stets neuem Gewand durch die Jahrhunderte promenieren. Auch in bin der Meinung, dass es höchste Zeit ist, den Festtag der Hl. Maria Magdalena am 22. Juli als Hochfest zu begehen, ähnlich wie das Hochfest Petrus und Paulus. Das wäre für unsere heutige Zeit ein sehr wichtiges Zeichen.</p>
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		<title>Von: Kähny</title>
		<link>http://www.kath-frauenpredigten.net/?p=3314#comment-1399</link>
		<dc:creator><![CDATA[Kähny]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 25 Jul 2014 21:34:52 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Vielleicht entsprechen die &quot;Weiheämter&quot; garnicht der Absicht des CHRISTUS - 
-zu sehen an SEINER damaligen Theokratie-Kritik: &quot;...Nattern-und Otterngezücht..!&quot;.

Abgehobenes klerikales Machtgehabe (ob männlich oder/und weiblich...) zusammen mit zuviel Geld desavouieren SEINE  &quot;Frohe Botschaft&quot; .
 500 Jahre nach der augustinisch-lutherischen Reformation sind ernste Konsequenzen und nicht Kurpfuscherei gefordert:

Keinesfalls dürfen die Frauen u n d  Männer  in der frühen Christusnachfolge zur Rechtfertigung des zeitgenössischen Klerikalismus herangezogen werden.]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Vielleicht entsprechen die &#8222;Weiheämter&#8220; garnicht der Absicht des CHRISTUS &#8211;<br />
-zu sehen an SEINER damaligen Theokratie-Kritik: &#8222;&#8230;Nattern-und Otterngezücht..!&#8220;.</p>
<p>Abgehobenes klerikales Machtgehabe (ob männlich oder/und weiblich&#8230;) zusammen mit zuviel Geld desavouieren SEINE  &#8222;Frohe Botschaft&#8220; .<br />
 500 Jahre nach der augustinisch-lutherischen Reformation sind ernste Konsequenzen und nicht Kurpfuscherei gefordert:</p>
<p>Keinesfalls dürfen die Frauen u n d  Männer  in der frühen Christusnachfolge zur Rechtfertigung des zeitgenössischen Klerikalismus herangezogen werden.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Birgit Droesser</title>
		<link>http://www.kath-frauenpredigten.net/?p=3314#comment-1398</link>
		<dc:creator><![CDATA[Birgit Droesser]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 22 Jul 2014 17:12:08 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.kath-frauenpredigten.de/?p=3314#comment-1398</guid>
		<description><![CDATA[Ich bin sehr dankbar für diese Predigt. Heute sollte eigentlich ein Festtag in der Kirche sein. Denn Maria von Magdala sollte auf gleicher Ebene mit Petrus und Paulus stehen. Die Aussagen dieser Predigt sind inzwischen offiziell bekannt und anerkannt. So schreibt die Monatszeitschrift &quot;Magnificat&quot; zum heutigen Tag:
&lt;em&gt;Biblisch ist mehrfach bezeugt, dass der Auferstandene ihr (Maria Magdalena) als Erstzeugin der Auferstehung den Auftrag erteilte, den Jüngern diese Botschaft zu bringen. Deshalb gaben ihr die Kirchenväter den Ehrentitel  &quot;apostola apostolorum&quot;, die &quot;Apostelin der Apostel&quot; ...&lt;/em&gt; Wir Frauen müssen dafür eintreten, dass Maria von Magdala endlich die ihr zustehende Bedeutung erhält. Sie ist ein Paradebeispiel dafür, wie die nicht genug zu bestaunende  Frauenfreundlichkeit Jesu vom Frauenhass der patriarchalen Gesellschaft in der Antike, und dann weiter bis in unsere Zeit, aufgesogen und vernichtet wurde. Deshalb ist es eine nicht nachvollziehbare  Argumentation, wenn gesagt wird, die Kirche könne keine Frauen zu den Weiheämtern zulassen, weil sie nicht berechtigt sei, sich über die Praxis Jesu hinwegzusetzen. Und der habe nur Männer zu Aposteln berufen. 

Maria von Magdala gilt es wieder zu entdecken und mit ihr, trotz aller Einschränkungen, dem Leben zu trauen, wie es in der Predigt heißt.]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ich bin sehr dankbar für diese Predigt. Heute sollte eigentlich ein Festtag in der Kirche sein. Denn Maria von Magdala sollte auf gleicher Ebene mit Petrus und Paulus stehen. Die Aussagen dieser Predigt sind inzwischen offiziell bekannt und anerkannt. So schreibt die Monatszeitschrift &#8222;Magnificat&#8220; zum heutigen Tag:<br />
<em>Biblisch ist mehrfach bezeugt, dass der Auferstandene ihr (Maria Magdalena) als Erstzeugin der Auferstehung den Auftrag erteilte, den Jüngern diese Botschaft zu bringen. Deshalb gaben ihr die Kirchenväter den Ehrentitel  &#8222;apostola apostolorum&#8220;, die &#8222;Apostelin der Apostel&#8220; &#8230;</em> Wir Frauen müssen dafür eintreten, dass Maria von Magdala endlich die ihr zustehende Bedeutung erhält. Sie ist ein Paradebeispiel dafür, wie die nicht genug zu bestaunende  Frauenfreundlichkeit Jesu vom Frauenhass der patriarchalen Gesellschaft in der Antike, und dann weiter bis in unsere Zeit, aufgesogen und vernichtet wurde. Deshalb ist es eine nicht nachvollziehbare  Argumentation, wenn gesagt wird, die Kirche könne keine Frauen zu den Weiheämtern zulassen, weil sie nicht berechtigt sei, sich über die Praxis Jesu hinwegzusetzen. Und der habe nur Männer zu Aposteln berufen. </p>
<p>Maria von Magdala gilt es wieder zu entdecken und mit ihr, trotz aller Einschränkungen, dem Leben zu trauen, wie es in der Predigt heißt.</p>
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