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	<title>Kommentare zu: Was steht geschrieben? &#8211; Wie liest du es? Das Gesetz im Herzen &#8211; 15. Sonntag im Jahreskreis C</title>
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	<description>Frauen predigen zu den Bibeltexten der Sonn- und Feiertage www.kath-frauenpredigten.net</description>
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		<title>Von: Utta Hahn</title>
		<link>http://www.kath-frauenpredigten.net/?p=2365#comment-1267</link>
		<dc:creator><![CDATA[Utta Hahn]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 02 Aug 2013 08:04:37 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Liebe Frau Repka,
danke für die Antwort - ihre Gedanken sind ja sozusagen ein weiterer Vorschlag, wie das Evangelium aus Sicht einer  Frau für heute gelesen werden kann. Damit sind wir mitten in dem Dialog wie er von Jesus her eröffnet wird.
WAS liest du, WIE verstehst du es?
Die Frohe Botschaft fordert uns heraus, sie immer wieder in neuem Kontext unseres Lebens zu lesen und dann auch lebendig werden zu lassen. 
Und wir sind alle berufen und befähigt, unser Verständnis kundzutun und danach zu leben.
Der diakonische Aspekt ist wesentlich. Da stimme ich ihnen voll zu.
Aber mir kommt noch ein Gedanke.
Haben Sie nicht Lust, in den Kreis der Predigerinnen zu kommen? Herzliche Einladung.
Utta Hahn]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Liebe Frau Repka,<br />
danke für die Antwort &#8211; ihre Gedanken sind ja sozusagen ein weiterer Vorschlag, wie das Evangelium aus Sicht einer  Frau für heute gelesen werden kann. Damit sind wir mitten in dem Dialog wie er von Jesus her eröffnet wird.<br />
WAS liest du, WIE verstehst du es?<br />
Die Frohe Botschaft fordert uns heraus, sie immer wieder in neuem Kontext unseres Lebens zu lesen und dann auch lebendig werden zu lassen.<br />
Und wir sind alle berufen und befähigt, unser Verständnis kundzutun und danach zu leben.<br />
Der diakonische Aspekt ist wesentlich. Da stimme ich ihnen voll zu.<br />
Aber mir kommt noch ein Gedanke.<br />
Haben Sie nicht Lust, in den Kreis der Predigerinnen zu kommen? Herzliche Einladung.<br />
Utta Hahn</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Angela Repka</title>
		<link>http://www.kath-frauenpredigten.net/?p=2365#comment-1257</link>
		<dc:creator><![CDATA[Angela Repka]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 23 Jul 2013 21:33:51 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.kath-frauenpredigten.de/?p=2365#comment-1257</guid>
		<description><![CDATA[Liebe Frau Hahn,
ja, meinen Beitrag hatte ich, wie darunter angegeben, in unserem Dekanatsblatt veröffentlicht und somit zur Hand. Ich dachte, er könnte auch die Leserinnen und Leser der Frauenpredigten interessieren. So habe ihn einfach dazugelegt. 
Herzliche Grüße
Angela Repka]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Liebe Frau Hahn,<br />
ja, meinen Beitrag hatte ich, wie darunter angegeben, in unserem Dekanatsblatt veröffentlicht und somit zur Hand. Ich dachte, er könnte auch die Leserinnen und Leser der Frauenpredigten interessieren. So habe ihn einfach dazugelegt.<br />
Herzliche Grüße<br />
Angela Repka</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Utta Hahn</title>
		<link>http://www.kath-frauenpredigten.net/?p=2365#comment-1245</link>
		<dc:creator><![CDATA[Utta Hahn]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 15 Jul 2013 06:45:43 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.kath-frauenpredigten.de/?p=2365#comment-1245</guid>
		<description><![CDATA[Sehr geehrter Herr Rebic,
herzlichen Dank für ihren Kommentar. 
Mir hilft die Exegese, mich sicher zu bewegen - ein wenig wie gute Bergschuhe beim Wandern in den Bergen. Aber damit der Text zu mir spricht, da brauch ich Stille und ein hörendes Herz und wenn möglich eie Gemeinschaft, in der wir miteinander das Wort betrachten.
Auch das, wie beim Wandern, den Weg zu finden und die Aussicht und die Luft, die Weite, den nahen Himmel und die Wolken, die Sonne, die Blumen und die Steine... all das erreicht mich, wenn ich mit dem Herzen hinschaue.
Ihnen alles Gute
Utta Hahn]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Sehr geehrter Herr Rebic,<br />
herzlichen Dank für ihren Kommentar.<br />
Mir hilft die Exegese, mich sicher zu bewegen &#8211; ein wenig wie gute Bergschuhe beim Wandern in den Bergen. Aber damit der Text zu mir spricht, da brauch ich Stille und ein hörendes Herz und wenn möglich eie Gemeinschaft, in der wir miteinander das Wort betrachten.<br />
Auch das, wie beim Wandern, den Weg zu finden und die Aussicht und die Luft, die Weite, den nahen Himmel und die Wolken, die Sonne, die Blumen und die Steine&#8230; all das erreicht mich, wenn ich mit dem Herzen hinschaue.<br />
Ihnen alles Gute<br />
Utta Hahn</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Utta Hahn</title>
		<link>http://www.kath-frauenpredigten.net/?p=2365#comment-1244</link>
		<dc:creator><![CDATA[Utta Hahn]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 15 Jul 2013 06:38:56 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.kath-frauenpredigten.de/?p=2365#comment-1244</guid>
		<description><![CDATA[Liebe Frau Repka,
herzlichen Dank für ihren Beitrag. Haben Sie den Artikel im Dekanatsblatt veröffentlicht? 
oder wollten Sie einfach noch diese Sicht dazulegen?
Hat ihnen da etwas gefehlt im Gedankengang der Predigt?
Wenn Sie Lust haben, schreiben Sie doch einfach noch ein paar Zeilen dazu, am Austausch mit ihnen hab ich Interesse.
Herzlichen Gruss
Utta Hahn]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Liebe Frau Repka,<br />
herzlichen Dank für ihren Beitrag. Haben Sie den Artikel im Dekanatsblatt veröffentlicht?<br />
oder wollten Sie einfach noch diese Sicht dazulegen?<br />
Hat ihnen da etwas gefehlt im Gedankengang der Predigt?<br />
Wenn Sie Lust haben, schreiben Sie doch einfach noch ein paar Zeilen dazu, am Austausch mit ihnen hab ich Interesse.<br />
Herzlichen Gruss<br />
Utta Hahn</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Kähny</title>
		<link>http://www.kath-frauenpredigten.net/?p=2365#comment-1243</link>
		<dc:creator><![CDATA[Kähny]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 14 Jul 2013 16:37:46 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.kath-frauenpredigten.de/?p=2365#comment-1243</guid>
		<description><![CDATA[W a s und w i e liest Du ?
So lange sucht der Mensch/die Schöpfung nach Gott. Wie das ?
Woher die vielen Konfessionen, der Irrtum,das Leid ...?

Vielleicht hilft uns die Hilflosigkeit. 
Und die  Erkenntnis, dass einzig  ER ,der &quot;Unerklärbare &quot; , uns &quot;das Wort ins Herz &quot; legt.]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>W a s und w i e liest Du ?<br />
So lange sucht der Mensch/die Schöpfung nach Gott. Wie das ?<br />
Woher die vielen Konfessionen, der Irrtum,das Leid &#8230;?</p>
<p>Vielleicht hilft uns die Hilflosigkeit.<br />
Und die  Erkenntnis, dass einzig  ER ,der &#8222;Unerklärbare &#8220; , uns &#8222;das Wort ins Herz &#8220; legt.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Angela Repka</title>
		<link>http://www.kath-frauenpredigten.net/?p=2365#comment-1242</link>
		<dc:creator><![CDATA[Angela Repka]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 14 Jul 2013 16:25:46 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.kath-frauenpredigten.de/?p=2365#comment-1242</guid>
		<description><![CDATA[Hinsehen und handeln 

Da ist ein Mensch unterwegs überfallen und ausgeraubt worden. Die Räuber haben ihn halbtot geschlagen und am Wegrand liegen lassen.  Zwei Männer gehen vorbei und kümmern sich nicht. Was haben sie mit ihm zu schaffen? Sie kennen ihn nicht. Warum sich einmischen? Sie bekämen nur Scherereien. Vielleicht haben sie eine Verabredung? Vielleicht wartet zu Hause die Familie auf sie? 
Es gibt so viele Gründe, sich nicht einzumischen, nichts zu tun: Angst, Eile, Gleichgültigkeit, Bequemlichkeit, Ignoranz, Überheblichkeit... Wir kennen das alle. Immer wieder ist von ähnlich schlimmen Fällen in der Zeitung zu lesen. Da werden Menschen in der U-Bahn angegriffen, sogar totgeschlagen, während andere vorübergehen, als ob nichts wäre. Überwachungskameras haben solche Bilder festgehalten. Aber es gibt, Gott sei Dank, auch die anderen Fälle. Manchmal lesen wir etwas in der Zeitung darüber. Dann ist oft von Helden des Alltags die Rede. 
Auch im heutigen Evangelium gibt es einen solchen Helden: den barmherzigen Samariter. Wie es scheint, ist er wohlhabend, vielleicht ein Geschäftsmann, mit einem Reittier auf Reisen. Er sieht den Verletzten und steigt buchstäblich vom „hohen Ross“ herab. Er neigt sich dem am Boden Liegenden zu und kümmert sich um ihn. Warum? Weil ihm der Mensch leid tut, heißt es. Und weil er sich verantwortlich fühlt. Nicht nur, dass er ihn behandelt und verbindet, er hebt ihn auf sein Reittier, bringt ihn zu einer Herberge, zahlt dafür, dass sich der Wirt um den Verletzten kümmert, und will auf dem Rückweg wieder nach ihm sehen. 
Das ist umfassende, nachhaltige Fürsorge. 
Doch es geht um mehr. Es geht um Barmherzigkeit, die aus Liebe zu Gott als Antwort auf Gottes erbarmende Liebe zu uns am Nächsten geübt wird. Der Priester und der Levit, die an dem Überfallenen vorübergegangen sind, haben versagt. Sicher hatten sie ihren Gottesdienst im Jerusalemer Tempel gerade gewissenhaft verrichtet, doch zu dem Gottesdienst, den sie als Liebesdienst am Nächsten auf dem Heimweg nach Jericho zu tun gehabt hätten, waren sie nicht fähig oder bereit. Der Samariter schon. Dabei gehörte er zu einem Volk, das zwar denselben Gott wie die Juden verehrte, aber nicht im Jerusalemer Tempel und nur auf der Grundlage der vier Bücher Mose. Juden und Samariter lebten im Konflikt. Nach dem Gleichnis Jesu hat aber gerade dieser Samariter das Wesentliche verstanden. Er ist nicht nur ein Held des Alltags, sondern ein Beweis dafür, was in der ersten Lesung vom Wort Gottes gesagt wird: „/.../ das Wort ist ganz nah bei dir, es ist in deinem Mund und in deinem Herzen, du kannst es halten.“ (Dtn 30,14) 
Der Gesetzeslehrer, der Jesus befragt und in der „Theorie“ schon alles gewußt hatte, bekommt von Jesus im Gleichnis vom barmherzigen Samariter ein konkretes, lebendiges Beispiel vor Augen geführt, wer sein Nächster ist und was rechter Gottesdienst beinhaltet. Haben er und die Zuhörer damals etwas für ihre Glaubens-  und Lebenspraxis gelernt? Und wie steht  es mit uns heute?
Diakonia, der Liebesdienst, gehört übrigens neben Verkündigung und Liturgie 
zu den Grundvollzügen der Kirche. Alle drei zusammen machen das Wesen der Kirche aus und gehören zu ihrem „Kerngeschäft“, nicht nur bei der Caritas.  Leider fristet die Diakonia in den Gemeinden und auf den anderen kirchlichen Ebenen meist nur ein Schattendasein, wenn sie überhaupt irgendwie sichtbar vorhanden ist. Heute wird klar: die Kirche muss diakonischer werden, ganz im Sinne der Erklärung der Welt-Bischofssynode „De Iustitia in Mundo“ (1971), wo es heißt: „Die Kirche muss so leben und ihre Güter so verwalten, dass dadurch den Armen das Evangelium verkündet wird.“  
Hoffnungsvolle Zeichen in diese Richtung gehen heute von Papst Franziskus aus. Nötig ist aber eine tiefgreifende Umkehr, die von allen mitgetragen und mitgestaltet wird – in voller Anerkennung ihrer Gaben und Berufungen. Eine solche Kirche wäre nicht wiederzuerkennen, aber als Werkzeug der Liebe Gottes im Geiste Jesu Christi glaubwürdiger und wirksamer. 

Angela Repka 

(Veröffentlicht im Offenbacher Dekanatsblatt „Wort zum Sonntag“ vom 13.07.2013 unter der Rubrik „Gedanken – Anstöße“)]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Hinsehen und handeln </p>
<p>Da ist ein Mensch unterwegs überfallen und ausgeraubt worden. Die Räuber haben ihn halbtot geschlagen und am Wegrand liegen lassen.  Zwei Männer gehen vorbei und kümmern sich nicht. Was haben sie mit ihm zu schaffen? Sie kennen ihn nicht. Warum sich einmischen? Sie bekämen nur Scherereien. Vielleicht haben sie eine Verabredung? Vielleicht wartet zu Hause die Familie auf sie?<br />
Es gibt so viele Gründe, sich nicht einzumischen, nichts zu tun: Angst, Eile, Gleichgültigkeit, Bequemlichkeit, Ignoranz, Überheblichkeit&#8230; Wir kennen das alle. Immer wieder ist von ähnlich schlimmen Fällen in der Zeitung zu lesen. Da werden Menschen in der U-Bahn angegriffen, sogar totgeschlagen, während andere vorübergehen, als ob nichts wäre. Überwachungskameras haben solche Bilder festgehalten. Aber es gibt, Gott sei Dank, auch die anderen Fälle. Manchmal lesen wir etwas in der Zeitung darüber. Dann ist oft von Helden des Alltags die Rede.<br />
Auch im heutigen Evangelium gibt es einen solchen Helden: den barmherzigen Samariter. Wie es scheint, ist er wohlhabend, vielleicht ein Geschäftsmann, mit einem Reittier auf Reisen. Er sieht den Verletzten und steigt buchstäblich vom „hohen Ross“ herab. Er neigt sich dem am Boden Liegenden zu und kümmert sich um ihn. Warum? Weil ihm der Mensch leid tut, heißt es. Und weil er sich verantwortlich fühlt. Nicht nur, dass er ihn behandelt und verbindet, er hebt ihn auf sein Reittier, bringt ihn zu einer Herberge, zahlt dafür, dass sich der Wirt um den Verletzten kümmert, und will auf dem Rückweg wieder nach ihm sehen.<br />
Das ist umfassende, nachhaltige Fürsorge.<br />
Doch es geht um mehr. Es geht um Barmherzigkeit, die aus Liebe zu Gott als Antwort auf Gottes erbarmende Liebe zu uns am Nächsten geübt wird. Der Priester und der Levit, die an dem Überfallenen vorübergegangen sind, haben versagt. Sicher hatten sie ihren Gottesdienst im Jerusalemer Tempel gerade gewissenhaft verrichtet, doch zu dem Gottesdienst, den sie als Liebesdienst am Nächsten auf dem Heimweg nach Jericho zu tun gehabt hätten, waren sie nicht fähig oder bereit. Der Samariter schon. Dabei gehörte er zu einem Volk, das zwar denselben Gott wie die Juden verehrte, aber nicht im Jerusalemer Tempel und nur auf der Grundlage der vier Bücher Mose. Juden und Samariter lebten im Konflikt. Nach dem Gleichnis Jesu hat aber gerade dieser Samariter das Wesentliche verstanden. Er ist nicht nur ein Held des Alltags, sondern ein Beweis dafür, was in der ersten Lesung vom Wort Gottes gesagt wird: „/&#8230;/ das Wort ist ganz nah bei dir, es ist in deinem Mund und in deinem Herzen, du kannst es halten.“ (Dtn 30,14)<br />
Der Gesetzeslehrer, der Jesus befragt und in der „Theorie“ schon alles gewußt hatte, bekommt von Jesus im Gleichnis vom barmherzigen Samariter ein konkretes, lebendiges Beispiel vor Augen geführt, wer sein Nächster ist und was rechter Gottesdienst beinhaltet. Haben er und die Zuhörer damals etwas für ihre Glaubens-  und Lebenspraxis gelernt? Und wie steht  es mit uns heute?<br />
Diakonia, der Liebesdienst, gehört übrigens neben Verkündigung und Liturgie<br />
zu den Grundvollzügen der Kirche. Alle drei zusammen machen das Wesen der Kirche aus und gehören zu ihrem „Kerngeschäft“, nicht nur bei der Caritas.  Leider fristet die Diakonia in den Gemeinden und auf den anderen kirchlichen Ebenen meist nur ein Schattendasein, wenn sie überhaupt irgendwie sichtbar vorhanden ist. Heute wird klar: die Kirche muss diakonischer werden, ganz im Sinne der Erklärung der Welt-Bischofssynode „De Iustitia in Mundo“ (1971), wo es heißt: „Die Kirche muss so leben und ihre Güter so verwalten, dass dadurch den Armen das Evangelium verkündet wird.“<br />
Hoffnungsvolle Zeichen in diese Richtung gehen heute von Papst Franziskus aus. Nötig ist aber eine tiefgreifende Umkehr, die von allen mitgetragen und mitgestaltet wird – in voller Anerkennung ihrer Gaben und Berufungen. Eine solche Kirche wäre nicht wiederzuerkennen, aber als Werkzeug der Liebe Gottes im Geiste Jesu Christi glaubwürdiger und wirksamer. </p>
<p>Angela Repka </p>
<p>(Veröffentlicht im Offenbacher Dekanatsblatt „Wort zum Sonntag“ vom 13.07.2013 unter der Rubrik „Gedanken – Anstöße“)</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Adalbert Rebic</title>
		<link>http://www.kath-frauenpredigten.net/?p=2365#comment-1240</link>
		<dc:creator><![CDATA[Adalbert Rebic]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 13 Jul 2013 13:24:20 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.kath-frauenpredigten.de/?p=2365#comment-1240</guid>
		<description><![CDATA[Sehr geehrte Gemeindereferentin Birgit Droesser, 
Vielen Dank für Ihren geistlichen Beitrag zum morgigen Sonntag und besonders zur Erklärung der Sonntagsbibellesungen. Es hat mir geholfen, nicht nur eine xegetische sondern auch eine humanitäre, existentielle Predigt abzuhalten.]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Sehr geehrte Gemeindereferentin Birgit Droesser,<br />
Vielen Dank für Ihren geistlichen Beitrag zum morgigen Sonntag und besonders zur Erklärung der Sonntagsbibellesungen. Es hat mir geholfen, nicht nur eine xegetische sondern auch eine humanitäre, existentielle Predigt abzuhalten.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
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